Impulse News

Basler Sozialpreis für iPunkt-Labelträger

Am 23. April 2015 gewann die BSK Baumann + Schaufelberger Kaiseraugst AG den Basler Sozialpreis 2015. Der Kanton Basel-Stadt zeichnete den iPunkt Labelträger für sein soziales Engagement im Unternehmen aus. Schon seit jeher setzt sich das KMU für die Inklusion von Menschen mit Behinderung im ersten Arbeitsmarkt ein und zeigt dies auch mit dem Label iPunkt – der innovativen Orientierungsmarke von Impulse Basel.
 

  Regierungsrat Dr. Lukas Engelberger (2. von rechts) überreicht der
    Delegation 
der BSK Baumann + Schaufelberger Kaiseraugst AG den Basler Sozialpreis 2015.

Geschäftsführer Hanspeter Guarda erklärte:
 
"Der Basler Sozialpreis ist eine sehr schöne Anerkennung für unser Engagement. Sozialverantwortung ist für uns eine Selbstverständlichkeit. Dies zeigen wir auch mit der Orientierungsmarke iPunkt, um unsere Kunden und Partner zu sensibilisieren."
 
In der heutigen Unternehmenskultur ist es allerdings nicht selbstverständlich, dass Menschen mit Behinderung im ersten Arbeitsmarkt faire Chancen gegeben werden. Deshalb braucht es weitere Vorrreiter, die ihr soziales Engagement mit dem iPunkt nach aussen kommunizieren und anderen Unternehmen den Weg aufzeigen.
 
Impulse Basel sucht noch mehr Arbeitgeber, die mit dem roten iPunkt ein Zeichen setzen!
 
 
Für Auskünfte steht Impulse Basel gerne zur Verfügung:
Telefon:    +41 61 500 24 14
Mail:         guido.herklotz(at)impulsebasel.ch

 

Der iPunkt-Treff: Die Networking-Plattform mit Workshop

Workshop mit Direktbetroffenen, Know-How-Transfer, Networking-Plattform: Der zweite iPunkt-Treff gab den teilnehmenden Unternehmen neue Anstösse für Bewerbungsgespräche.

Regelmässig organisiert Impulse Basel den iPunkt-Treff für Labelträger. Dieser stärkt die Kompetenz im Umgang mit Direktbetroffenen und bringt die Teilnehmenden bezüglich dem Label iPunkt auf den neusten Stand.

Aufgrund der positiven Resonanz nach dem ersten iPunkt-Treff, setzte Impulse Basel den Fokus des Workshops erneut auf die Herausforderungen bei Berwerbungsgesprächen mit Direktbetroffenen. Das innovative Programm ermöglichte es den Unternehmen ihr Know-How in diesem sensiblen Bereich auszubauen und im Plenum Erfahrungen auszutauschen.
Für die Stellensuchenden aus dem Mentoring-Programm von Impulse Basel bot der Workshop die einmalige Gelegenheit die Bewerbungssituation auszuprobieren und ihre Kompetenzen in der Gesprächsführung zu erweitern.

Sibylle Furler, Leiterin Personal + Administration der Bäckerei Sutter AG sprach von einer gelungenen Veranstaltung:

"Der iPunkt-Treff war professionell und bot einen aktiven Workshop. Spannend war auch der Austausch mit den anderen Labelträgern."


Der nächste iPunkt-Treff findet am Dienstag, 17. November 2015 statt..
Der Fokus des dritten iPunkt-Treffs: Welche Instrumente unterstützen Betriebe bei der Ausbildung von Lernenden mit Behinderung?

Hier gehts zur Anmeldung.

Herzlich Wilkommen als iPunkt-Labelträgerin: Die Moor-Nebel Gärtnerei GmbH

Impulse Basel freut sich, die Moor-Nebel Gärtnerei GmbH aus Hochwald als erste Gärtnerei mit dem Label iPunkt auszeichnen zu können. Hier geht es zur Homepage der Moor-Nebel Gärtnerei GmbH.
 
Der iPunkt zeichnet Arbeitgeber aus der Nordwestschweiz aus, welche Menschen mit einer Behinderung anstellen und deren Chancengerechtigkeit achten.
Möchten auch Sie mit Ihrem sozialen Engagement punkten?

 

Impulse Basel lädt ein!

Wann ist die nächste Mittagstafel für Mentoren?
Wann findet der nächste iPunkt-Treff oder iPunkt-Stammtisch statt?
Und steht etwa nicht bald schon wieder ein Fest mit den Impulsern bevor?
 
Der nächste Event ist am Freitag, 31. Juli 2015, ab 17.00 Uhr: Impulse lädt zu Ankertrunk und Funkenregen
 
Impulse Basel grüsste dieses Jahr seine Partner, Unterstützer und Freunde in Matrosenuniformen mit einer "Ahoi-Postkarte". Am 31. Juli legt das Impulse Boot an der Schifflände an und öffnet seine Kabinen ab 17.00 Uhr für Besucher.
Um 23.00 Uhr wird das bundesfeierliche Feuerspektakel von Deck 3 und 4 aus zu verfolgen sein.
 
Weitere Veranstaltungshinweise von Impulse finden Sie hier auf der Startseite der Impulse Basel Homepage direkt aufgeführt.

Das Wildwuchs Festival übernimmt!

Basel wird vom 04.-14. Juni 2015 vom Wildwuchs Festival übernommen. Das vielfältige Programm finden Sie auf der Homepage des Wildwuchs Festivals.  Viele Veranstaltungen setzen sich mit dem Thema Behinderung auseinander. Impulse Basel möchte auf zwei Veranstaltungen des Wildwuchs spezifisch aufmerksam machen:
 
Samstag, 06. Juni 2015, ab 19.00 Uhr: "Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wissen: Parahuman"
 
In der Reithalle der Kaserne Basel wird bald um "nützliches Wissen und Nicht-Wissen" gehandelt, gefeilscht und bestochen. Ab einem Schweizer Franken bieten insgesamt rund 50 ExpertInnen - darunter auch Mitarbeiter von Impulse Basel - 1:1 Gespräche rund ums Thema Behinderungen an. Die unvergleichliche Fülle von "Wissen und Nicht-Wissen" von Comic-Superhelden, wissenschaftlichen Erkenntnissen, Sexualität, bis hin zu technischer Innovation und ganz alltäglichen Wundern sorgt für einen spannenden Abend. 
 

Hier geht finden Sie weitere Informationen zum Projekt "Schwarzmarkt für nützliches Wissen und Nicht-Wisssen: Parahuman". 

Montag, 08. Juni 2015, 18.15-19.45 Uhr: Palaverloop:  "Im/Perfekte Menschen"
 
Impulse Basel empfiehlt auch die Veranstaltung Palaver Loop "Im/perfekte Menschen", die ebenfalls an das Wildwuchs Festival angegliedert ist. Dieses Mal geht es im Palaverloop um die Themen Körper, Kunst, Behinderung. Im Palaverloop werden Fragen besprochen wie: Kann man Kunst und den «ausserordentlichen» Körper ohne den Schatten der Behinderung wahrnehmen? Gelingt dies in einer Zeit, in der sich die Unterscheidung von Normalität und Abweichung in der gesellschaftlichen Wahrnehmung wieder verstärkt?
Die Diskussion und die anschliessende Tanzproduktion der Stopgap Dance Company mit ihren behinderten und nicht behinderten Tänzer/innen geben Antworten auf diese Fragen.
 
 

Frag-würdig?

An der Mittagstafel im April 2015 stand Olivier Grieder den Mentorinnen und Mentoren des Mentoring Programms von Impulse Basel bezüglich sozialversicherungsrechtlichen Fragen Rede und Antwort.
Olivier Grieder ist Leiter Integration der IV-Stelle Basel-Landschaft und ein wichtiger Brückenbauer für Impulse Basel, wenn es um Arbeitgeber und das Thema Integration geht.
 
Hier eine ausgewählte Frage eines Mentors beantwortete von Herr Olivier Grieder:
 
Sind die Befürchtungen von Arbeitgebern gerechtfertigt, dass die Sozialversicherungsbeiträge erhöht werden durch eine gesundheitlich belastete Person?
 
Während der Einarbeitungsphase geht der Arbeitgeber kein Risiko ein. Wenn es nach der Einarbeitungsphase mit der Arbeit klappt, dann zieht das manchmal eine Rentenrevision nach sich. Die IV ist bemüht, diese Konsequenz sehr früh zu kommunizieren.
Nach der Einarbeitungsphase, bzw. sobald ein Arbeitsvertrag vorliegt, gibt es für den Arbeitgeber ganz klar ein Risiko, aber er hatte je nachdem vorher lange die Möglichkeit, auszuprobieren. Der Arbeitgeber muss aber irgendeinmal sagen, ich will diese Person und ich übernehme diese Verantwortung.
 
Bei einem grossen Arbeitgeber ist das Risiko, dass die Versicherungsbeiträge der Taggeldversicherung wegen lediglich einem Fall steigen, sehr gering. Da muss man sich praktisch keine Gedanken machen. Ich bin seit sechs Jahren bei der IV und ich habe noch nie einen Fall erlebt, bei dem die Prämien der Taggeldversicherung erhöht wurden wegen einem Fall. Das ist nämlich meistens nicht nur ein Fall, sondern es sind mehrere, die dazu beitragen, dass Versicherungsbeiträge sich erhöhen.
 
Ausserdem sind die Mehrheit der Arbeitgeber in einer Taggeldversicherung, in der keine Einzelprüfung für die Basis vom Taggeld gemacht wird. Man kann aber die Frage relativ einfach abklären. Man muss den Arbeitgeber fragen, ob bei ihm die Mitarbeiter eine Gesundheitsprüfung oder einen Gesundheitsbogen ausfüllen müssen. Die meisten Arbeitgeber können jemanden einstellen, ohne dass es einen Gesundheitsfragebogen gibt. Ausnahme sind da lediglich die höheren Löhne, denn da kommen die überobligatorischen Anteile zum Tragen.
 
Wenn die Taggeldsituation des Arbeitgebers aber aufgrund der Gesetzesnormen der Taggeldversicherung eine Gesundheitsprüfung verlangt, und diese Einzelprüfung dazu führen würde, dass die Versicherungsbeiträge erhöht würden, dann gibt es die Möglichkeit über externe Institutionen eine Art Personalverleih zu vereinbaren. In Basel ist eine solche Institution beispielsweise worktrain. Als Institution stellt worktrain Personen an und verleiht diese an den Arbeitgeber weiter. Die versicherte Person verfügt dann über das "Soziale Minimum", kann aber arbeiten.
 
Übrigens:
Die IV hat sogar die Möglichkeit einen nachweislich wegen dieser einen Person gestiegenen Versicherungsbeitrag auszugleichen. Das habe ich aber bisher noch nie erlebt. 
Was sein kann ist, dass die Pensionskasse sich querstellt und eine Karenz einbaut und sagt, dass sie auf der angestammten Krankheit 5 Jahre keine Leistungen erbringt. Das kann allerdings weder der Betroffene, noch der Arbeitgeber, noch die IV beeinflussen. Ich persönlich habe aber noch nie so einen Fall erlebt.
 
Weitere Fragen der Mentorinnen und Mentoren zu Sozialversicherungen und dem Sozialversicherungsrecht finden hier unter "2. Fragen zu den Sozialversicherungen und zum Sozialversicherungsrecht"

 

by Dr. Radut