Impulse News

Drei sozial engagierte Unternehmen mit dem iPunkt ausgezeichnet

Das Label iPunkt von Impulse Basel zeichnet Unternehmen aus, die Menschen mit einer Behinderung im ersten Arbeitsmarkt anstellen – sich aktiv für Chancengerechtigkeit einsetzen.
Impulse Basel freut sich, drei weitere strahlende Labelträger begrüssen zu dürfen:

Alexandra Hämmerle von
der Schützen Rheinfelden AG

Dominik Weglarski stv. Geschäftsführer
bei der Metropol Kurier GmbH

Nathalie Anderegg Personallleiterin
bei der PutzART AG

 
Weitere Läbelträger, die ihr soziales Engagement mit dem iPunkt zeigen wollen, sind gesucht!
 
Für weitere Auskünfte steht Ihnen Impulse Basel gerne zur Verfügung:
Telefon +41 61 500 24 14
Email: info(at)impulsebasel.ch

 

So funktioniert Diversity – die aviver ag im Radiotalk

Impulse Basel und Radio X gehen dahin, wo Diversity gelebt wird: in den Arbeitsalltag. Das Format "Business Impulse" verkörpert Radio-Talkrunden, welche aufgezeichnet und im Anschluss auf Radio X ausgestrahlt werden.
Impulse Basel diskutierte mit dem iPunkt-Labelträger aviver ag in Allschwil. "Soziales Engagement gehört zu unserer Firmenkultur, dieses möchten wir mit dem iPunkt nach aussen zeigen. Viele Leute sprechen uns auf das Label an. Für uns ist der iPunkt etwas ganz Besonderes. Wir möchten andere Arbeitgeber motivieren, Menschen mit Behinderung anzustellen", erklärte aviver ag-Geschäftsführer Stefan Pape im Business Impulse Talk.

   

Pascal Güntensperger von Impulse Basel im Gespräch mit Mitarbeiter Sepp Meier und Geschäftsfüher Stefan Pape

 
Die bisherigen Impulse Business Talks mit dem Restaurant «Zum Tell», sowie der putzART GmbH 
Bereits sind weitere spannende Business Talks in Planung.
 

Das Mentoring Programm startet erfolgreich ins dritte Jahr

Das Mentoring Programm von Impulse Basel unterstützt Menschen mit einer Behinderung in vielfältigen Fragen rund um Karriere und Job.
 
Das Spektrum an Unterstützungshilfen, die das Mentoring bieten kann, ist breit: Wie im Fall der Reisebloggerin Doris Libsig, welche an Multipler Sklerose erkrankt ist. Mit ihrem spektakulären Reiseblog will sie nicht nur Mut machen, sondern sich auch den Weg in die Selbstständigkeit erarbeiten. Das Mentoring Programm unterstützt sie bei der Konzeptentwicklung und dem Fundraising.
 
 
Ganz anders war die Lage bei Rahel Kohler: Die 38-jährige Lageristin konnte nach einem schweren Unfall ihren Beruf nicht mehr ausüben. Durch das Mentoring-Programm hat Frau Kohler eine KV-Lehrstelle im Alters- und Pflegeheim Gundeldingen gefunden, welches Impulse Basel zu den iPunkt Labelträgern zählen darf.
In anderen Fällen hilft das Mentoring Menschen, die jahrelang an geschützten Arbeitsplätzen gearbeitet haben, unterfordert sind und einen Wiedereinstieg in die freie Marktwirtschaft suchen.
 
Das Programm startet in sein drittes Bestehensjahr mit einer Evaluation. Es wird in Zusammenarbeit mit externen Experten der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) auf seinen Erfolg und seine Nachhaltigkeit hin evaluiert.
 
Für sein Gelingen ist das Mentoring auf die Unterstützung von weiteren Mentoren und Mentorinnen angewiesen, die bereit sind, ihre Erfahrungen, ihr Wissen und ihr Netzwerk zur Unterstützung von einem Mentee einzusetzen.
Wollen Sie aktiv und persönlich einen Menschen mit Behinderung fördern und unterstützen? Dann melden Sie sich bei Impulse Basel als Mentor oder Mentorin an!
 
 
Telefon: +41 61 500 24 14
Mail:         info(at)impulsebasel.ch
 
Grafik Schaufenstertalks

"Wir reden mit!" Radio X-Rückblick auf den internationalen Tag von Menschen mit Behinderung

Am 3. Dezember 2014 war der internationale Tag von Menschen mit einer Behinderung. Impulse Basel, das Behindertenforum der Region Basel und die Fachstelle Gleichstellung von Menschen mit Behinderung des Kantons Basel-Stadt veranstalteten einzigartige „Schaufenstertalks“.
Unter dem Motto „Wir reden mit!“, interviewten Menschen mit Handicap über zwanzig prominente Persönlichkeiten aus Bereichen wie Politik, Kultur, Sport, Gesundheit und Wirtschaft – von FCB Sportdirektor Georg Heitz, über Niklas Baer, dem Leiter der Fachstelle für Psychiatrische Rehabilitation zu Politikerinnen und Politikern wie Sarah Wyss und Elias Schäfer und viele mehr.
Die Interviews fanden  im Brennpunkt des städtischen Lebens  – in Schaufenstern von Basler Geschäften – statt.
 
Radio X warf in zwei Sendungen zusammen mit den Schaufenstertalk-Moderatoren nochmals einen Blick zurück auf den Jahrestag.
Im Schaufenstertalk mit Petra Lauper erzählte der Schaupieler, Regisseur und Autor David Bröckelmann, dass er der Beistand von seinem autistischen Bruder sei und diesen jede zweite Woche auf Besuch zu sich nach Hause nehme. Dazu was Behinderung für ihn bedeute, meinte er:
 
„Ich bin das jüngste von drei Kindern und ich hatte schon immer ein behindertes Geschwister. Für mich ist das, das normalste der Welt. Was ich von meinem Bruder bekomme, ist so ab der Norm – bedingungslose Liebe und Freude, die nicht an Sachen geknüpft ist. Ich empfinde meinen Bruder nicht als behindernd, sondern als bereichernd. Von Menschen mit Behinderung kann man nur lernen und profitieren.“ 
 
Schaufenstertalks führte auch Franco Bertoli am 03.12.14 im Schaufenster der Robert's Männermode AG mit dem "Weihnachtsmann" Johann Wanner und FDP alt Grossrat Elias Schäfer.
Rückblickend meint Herr Bertoli:
 
"Ich fand es sehr speziell, mich einmal als Behinderter auszustellen – im wahrsten Sinne des Wortes. Weil Behinderte oft eher versteckt werden.... An diesem Tag fühlte ich mich so, als präsentiere ich mich wirklich der Öffentlichkeit und das fand ich eine gute Sache."
 
David Bröckelmann im Talk mit Petra Lauper im Schaufenster der Fotohaus Wolf AG  Franco Bertoli im Schaufenstertalk mit Johann Wanner in der Robert's Männermode AG
 
Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung wollen aktiv an der Gesellschaft teilnehmen, auch im Jahr 2015: "Wir reden mit!" –  nicht nur in Schaufenstern, sondern noch viel grundlegender. In welchen Bereichen sich Schaufenstertalk-Moderatoren wie Franco Bertoli mehr Mitspracherecht wünschen, können Sie in den zwei Rückschauen von Radio X zum internationalen Tag von Menschen mit Behinderung nachhören:

Radio X-Sendung : Teil 1

Radio X -Sendung : Teil 2

Schulungen für Arbeitgeber zum Umgang mit psychisch beeinträchtigten Mitarbeitern

Die Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft (PSAG) bietet Führungskräften und Personalverantwortlichen individuell konzipierte, betriebsinterne Schulungen und Weiterbildungen zum Umgang mit Betroffen und zu psychischen Krankheiten an.
 
Die Führung von Mitarbeitern mit einer psychischen Belastung oder Erkrankung bedeutet eine grosse Herausforderung für Vorgesetzte und Personalverantwortliche. Die Situationen sind oft komplex und einfache Lösungen nach Rezept gibt es nicht.
 
Als Fachstelle für Themen rund um psychische Belastungen und Erkrankungen bietet die PSAG folgende Weiterbildungen für Vorgesetzte und Personalverantwortliche an:
 
Einführungsseminar:           Führungskompetenz im Umgang mit belasteten Mitarbeitern
Vertiefungsworkshop A:     Belastungen bei Mitarbeitern erkennen und professionell handeln
Vertiefungsworkshop B:     Spezielle Führungsanforderungen bei Mitarbeitern mit einer psychischen Auffälligkeit oder Erkrankung
 
Grafik: Wahr oder Falsch

Wahr oder falsch?

Eine barrierefreie Homepage ist mit einem grossem administrativen und finanziellen Aufwand verbunden.
Dieser Aufwand lohnt sich nicht für die relativ kleine Konsumentengruppe von Menschen mit Behinderung.
Für diese besteht auch die Möglichkeit Informationen per Mail oder Telefon zu bekommen.
 
by Dr. Radut